Vexve hat die erste intelligente Ventillösung für Fernenergienetze entwickelt

Moderne Kraftwerke sind in hohem Maße automatisiert und die Zählerstände der Kunden können fernausgelesen werden. Doch die unterirdischen Fernenergienetze sind, was die Daten betrifft, nach wie vor ein schwarzes Datenloch. Vexve führt  eine intelligente Ventillösung ein, die speziell für die Anforderungen in Kraftwerken entwickelt wurde. Die Netze werden damit optimiert, die Zuverlässigkeit gesteigert und die Wartung verbessert. Die weltweit ersten intelligenten Ventile  wurden im Laufe des Jahres 2018 in dem Fernenergienetz von Fortum in Espoo,  Finnland, erfolgreich getestet.

Vexve hat als der weltweit führende, finnische Hersteller von Ventilen für Fernenergienetze zwei Jahre lang in Zusammenarbeit mit Energieunternehmen die größten Herausforderungen im Betrieb und bei der Wartung von Energieverteilungsnetzen erforscht.

”Unsere Studie ergab, dass unabhängig vom Standort oder der Art der Energieanlage stets die gleichen Probleme auftraten. Drei eindeutige Anforderungen an eine neue intelligente Ventillösung konnten als zentrale Punkte des Produktentwicklungsprojekts definiert werden: größere Zuverlässigkeit des Netzes, Optimierung des Netzes und effektivere Wartung“, so die Export Leiterin Maria Kalli von Vexve.

Die extrem anspruchsvollen Bedingungen in Fernenergienetzen stellen ganz spezielle Anforderungen an  die Entwicklung eines neuen Produkts.  Die neue intelligente Ventillösung von Vexve operiert unterirdisch ohne externe Stromversorgung und überträgt die Information drahtlos in Clouds. Die intelligente Lösung kann gänzlich ohne Ausfallzeiten nachgerüstet werden, sodass die neue Technologie auch in bestehende Fernenergienetze eingebunden werden kann.

Intelligente Ventile revolutionieren die Steuerung und die Wartung von Netzen

Obwohl von Netzwerkleckagen verursachte, ungeplante Verteilungsstörungen in Finnland äußerst selten auftreten(2,4-mal pro Energieanlage pro Jahr), bedeuten diese stets wegen der langen Wartungszeiten hohe Kosten. Bis zu 90% der Leckagen werden von externen Stellen entdeckt. Mit einem intelligenten Ventil können Temperatur, Feuchtigkeit und Druckschwankungen im Netz kontinuierlich überwacht werden und mit Hilfe von mit Leckortungskabeln die Leckagestellen schnell lokalisiert werden.

Die kontinuierliche Messung und Optimierung des Netzes sind wichtig, da sich die Bedingungen dort aufgrund von Schwankungen in Energieproduktion und Verbrauch ständig ändern. Ineffizienzen entstehen im Netz zum Beispiel dann, wenn der Betrieb mit übergroßen Backup-Ressourcen als Folge von ungenauen Messdaten der wichtigen Verzweigungen und Netzverteilungspunkte läuft. Aber auch ungünstige  Änderungen bei den Durchflussrichtungen, bedingt durch Veränderungen im Netz, bleiben ohne Echtzeitmessungen unentdeckt.

Mit der intelligenten Ventillösung von Vexve  werden veränderte Situationen im Netz in Echtzeit erfasst, sodass die Netzsteuerung optimal entsprechend der genauen Messdaten ausgerichtet werden kann. Optimierte Netzsteuerung bedeutet erhebliche Energieeinsparungen für das Energieunternehmen.

Erneuerung der traditionellen Fernenergienetze

Im Pilotprojekt mit Fortum wurden die DN 400 Kugelhähne von Vexve  eingesetzt, aber die intelligente Lösung ist ebenso für alle anderen Ventile und Größen geeignet und kann entsprechend nachgerüstet werden.

”Unsere neue intelligente Lösung rückt die seit Langem erwartete Erneuerung in den  traditionellen Fernenergienetze sehr viel näher. Im Laufe des Jahres 2018 haben wir eine technisch funktionelle und nachhaltige Einheit entwickelt. Unser Ziel ist es, eine umfassende Lösung für die Energieunternehmen bereits im kommenden Jahr anbieten zu können”, führt Maria Kalli weiter aus.

Weitere Informationen

Regional Sales Director, Nordics and North America

Maria Kalli
+358 50 379 1730
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